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	<title>Trittbretttreter &#187; Netz</title>
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		<title>Journalistische Redundanz &#8211; und andere Kunstfehler</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2011/05/24/journalistische-redundanz-und-andere-kunstfehler/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 01:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das law blog verlinkt einen Artikel bei stern.de über einen Nötigungsfall. Ich finde es ja immer gut, wenn man als Leser ausreichend Gelegenheit hat, die Inhalte auch wirklich wahrzunehmen. Aber hier wurde es vielleicht doch ein wenig übertrieben. Anreißtext: Freispruch für einen Ex-&#8221;Bild&#8221;-Reporter im Berufungsprozess um das Sex-Video von Schauspieler Ottfried Fischer: Das Landgericht München [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/23/links-627/">law blog</a> verlinkt einen Artikel bei stern.de über einen <a href="http://www.stern.de/panorama/keine-noetigung-reporter-im-ottfried-fischer-prozess-freigesprochen-1688096.html">Nötigungsfall</a>. Ich finde es ja immer gut, wenn man als Leser ausreichend Gelegenheit hat, die Inhalte auch wirklich wahrzunehmen. Aber hier wurde es vielleicht doch ein wenig übertrieben.</p>
<p>Anreißtext:</p>
<blockquote><p>Freispruch für einen Ex-&#8221;Bild&#8221;-Reporter im Berufungsprozess um das Sex-Video von Schauspieler Ottfried Fischer: Das Landgericht München sah den Tatvorwurf der Nötigung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch unbefugte Bildaufnahmen als nicht erfüllt an.</p></blockquote>
<p>Der erste Absatz beginnt so:</p>
<blockquote><p>Freispruch für einen Ex-&#8221;Bild&#8221;-Reporter im Berufungsprozess um das Sex-Video von Schauspieler Ottfried Fischer: Das Landgericht München sah den Tatvorwurf der Nötigung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch unbefugte Bildaufnahmen als nicht erfüllt an.</p></blockquote>
<p>Wenn der Anreißtext das Interesse am Artikel wecken soll, welchen Zweck erfüllt dann in diesem Beispiel der erste Absatz? Ein Blick auf den Rest des Artikels führt zu der Annahme: das kann nur als Abschreckung gemeint sein.</p>
<p>Der erste Absatz endet so:</p>
<blockquote><p>Das Video zeigt Fischer beim Sex mit zwei Prostituierten.</p></blockquote>
<p>Der vorletzte Absatz endet so:</p>
<blockquote><p>Das heimlich gedrehte Video zeigt Fischer beim Sex mit zwei Prostituierten.</p></blockquote>
<p>Ich nehme an, das wurde nur wiederholt, falls es die Leser in den dazwischenliegenden dreieinhalb Absätzen vergessen haben sollten, worum es in dem Verfahren eigentlich ging.</p>
<p>Einen kleinen Rundflug durch das Rechts-System unternimmt der Artikel dann eher nach Instrumentenflugregeln. Die folgenden Schnipsel stehen jeweils in unterschiedlichen Absätzen:</p>
<blockquote><p>Der Journalist war in erster Instanz zu 14 400 (!) Euro Geldstrafe verurteilt worden.<br />
&#8230;<br />
Die Staatsanwaltschaft kündigte umgehend Revision an.<br />
&#8230;<br />
Der Reporter war in zweiter Instanz angeklagt, den Schauspieler mit einem Sex-Video zu einem Interview genötigt zu haben.</p></blockquote>
<p>Na, in welcher Instanz hat nun die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt? Wenn wir die Wikipedia befragen, kann die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Revision_(Recht)">Revision</a> wohl nur in zweiter Instanz eingelegt werden. Also muss sich der Text auf den Ausgang des aktuellen Verfahrens beziehen. So, wie es im Artikel steht, hätte das aber genauso gut ein Rückblick auf die erste Instanz gewesen sein können.</p>
<p>Aber keine Sorge, die Konfusion geht noch weiter.</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Nötigung sehen wir ganz klar nicht&#8221;, sagte Hemmerich zur Begründung des Freispruchs im Landgericht.</p></blockquote>
<p>Falls ihr euch jetzt fragt, wer &#8220;Hemmerich&#8221; ist: Ich auch. Er oder sie wurde nämlich im Artikel vorher nicht erwähnt. Später aber auch nicht.</p>
<p>Immerhin gibt es noch ein paar Hintergründe zu dem Fall:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herr Fischer ist mit Sicherheit das Opfer, aber nicht des Herrn S. &#8211; sondern der Umstände und vielleicht auch seiner Agentin&#8221;, sagte die Richterin. Die Agentin hatte das Interview zwischen Fischer (&#8220;Der Bulle von Tölz&#8221;) und dem Reporter vermittelt. Der Journalist hatte das Video für ein sogenanntes Info-Honorar erhalten.</p></blockquote>
<p>Falls ihr euch jetzt fragt, wer &#8220;Herr S.&#8221; ist: Ich auch. Muss wohl der angeklagte Journalist sein.</p>
<p>Aber das ist ja nicht das Highlight. Das Highlight ist: &#8220;Der Journalist hatte das Video für ein sogenanntes Info-Honorar erhalten.&#8221; Äh. Wie meinen? Der Journalist hat das Fischer-Sex-Video von Fischers Agentin erhalten? Gegen ein sogenanntes Info-Honorar? Ernsthaft? Und warum steht dann nicht die Agentin vor Gericht? Und wie ist die überhaupt an das Video gekommen? Wollte sich Fischer auf seine alten Tage noch als Porno-König bewerben und hat seiner Agentin deshalb ein Sex-Video in die Hand gedrückt, das sie dann dummerweise einem Journalisten gegeben hat? WTF? Oder war doch alles ganz anders? Nichts genaues weiß man nicht&#8230;</p>
<p>Scheinbar versöhnliches gibt es zum Abschluss:</p>
<blockquote><p>Verteidiger Spyros Aroukatos äußerte sich am Montag zufrieden: &#8220;Das Urteil ist beeindruckend &#8211; und zwar für die Pressefreiheit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Falls ihr euch jetzt fragt, <em>wessen</em> Verteidiger Spyros Aroukatos ist: Ich auch. Ich habe eine Theorie, dass es wohl nicht Fischers Verteidiger sein wird. Aber mehr als eine Theorie ist es nicht.</p>
<p>Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht. Aber ich denke, wer auch immer diesen Bockmist verzapft hat, sollte echt froh sein, dass sein/ihr Name nicht bei dem Artikel dabeisteht.</p>
<p>Witzigerweise fiel mir erst am Ende des Schreibens ein, dass Stefan Niggemeier erst kürzlich <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe/">stern.de</a> <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe-2/">seziert</a> <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe-3/">hat</a>. Der Kritik kann ich mich nur von ganzem Herzen anschließen.</p>
<p><strong>Nachtrag vom 28. Mai</strong>: Thomas Stadler hat zum gleichen Fall <a href="http://www.internet-law.de/2011/05/eine-anmerkung-zum-thema-qualitatsjournalismus.html">Eine Anmerkung zum Thema Qualitätsjournalismus</a> verfasst, bezieht sich allerdings auf einen Beitrag der (gedruckten) Süddeutschen Zeitung. Freundlicherweise hat er auch noch einen Link zu einer <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j_RZbHYfUGOki_8j2F3rZq3Hg_zQ?docId=CNG.c7bd6b5eac3c53c14fad54e3e0c55990.321">AFP-Meldung</a>, in der sich der Fall wenigstens erheblich klarer darstellt als bei stern.de.</p>
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		<title>Kommentar-Spam</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2011/04/17/kommentar-spam/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 17:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man im Blog vergleichsweise wenig Kommentare hat, ist das mit der Spam-Filterung eine recht einfache Sache. Persönlich kann ich den Trend bestätigen, den heise Security gerade erwähnt hat: Der Spam per E-Mail geht in letzter Zeit deutlich zurück. Gleichzeitig geht der Kommentar-Spam hier im Blog vergleichsweise durch die Decke. Zur Erheiterung sind hier mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man im Blog vergleichsweise wenig Kommentare hat, ist das mit der Spam-Filterung eine recht einfache Sache. Persönlich kann ich den <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Spam-Anteil-faellt-auf-Mehrjahrestief-1228922.html">Trend</a> bestätigen, den heise Security gerade erwähnt hat: Der Spam per E-Mail geht in letzter Zeit deutlich zurück. Gleichzeitig geht der Kommentar-Spam hier im Blog vergleichsweise durch die Decke.</p>
<p>Zur Erheiterung sind hier mal ein paar willkürlich ausgewählte Beiträge der letzten Monate, natürlich ohne die Verlinkungen.</p>
<p>Wobei noch zu erwähnen wäre, dass der größte Spam-Anteil einfach nur aus langen Link-Listen besteht. Das hier ist also eher der &#8220;schöne&#8221; Spam.</p>
<blockquote><p><strong>ipod touch 8gb:<br />
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</strong>Dank dir, nun endlich habe ich den Sachverhalt ganz begriffen</p>
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</strong>Ich bemerke gerade in diesem Moment, dass ich diese Seite wesentlich ofter aufrufen musste – da kommt man wirklich auf super Einfalle</p>
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</strong>Tjo, Dinge konnen manchmal wirklich trivial erscheinen. Danke</p>
<p><strong>Book of Ra download:<br />
</strong>Tja, Sachverhalte können so trivial sein! Besten Dank für die Erklärungen</p>
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</strong>Also ich bin der Meinung dies war lediglich eine Trendsache</p>
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</strong>Wahnsinn! Sowas hatte ich niemals fur moglich gehalten</p>
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Also ich denke dies war eh nur eine Modeerscheinung</p>
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</strong>Eigentlich ein cooler Beitrag, nur kannst du im nächsten Post nicht ein bisschen ausführlicher sein? Das wäre in der Tat toll</p>
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</strong>Nun ja, Dinge können so trivial sein! Besten Dank für eure Erklärungen</p>
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</strong>Unglaublich dass das tatsächlich wahr ist</p>
<p><strong>Dagmar Levi:<br />
</strong>Nie mehr wieder würde ich das machen, ich kann nur von abraten</p>
<p><strong>Julianna November:</strong><br />
Ich bin hier über Google auf den Blog gestossen. Wenn ich mal fragen darf, wieviel Besucher habt ihr denn so täglich? Habt Ihr die Seite für Suchmaschinen optimiert?? Oder hat sich das eher von selbst im Internet herumgesprochen und dementsprechend verlinkt?</p>
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Hi, toller Artikel, der RSS Hyperlink funktioniert leider weniger, aber ansonsten top Homepage!</p>
<p><strong>Melinda Selders@fernseher test:</strong><br />
Ich glaube, wir haben uns schonmalvor einiger Zeit im richtigen Leben ausgetauscht. Du kommst aus München richtig?</p>
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</strong>Gut, dass hier immer soviel geschrieben wird.</p>
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<p><strong> </strong></p></blockquote>
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		<title>Wie versprochen&#8230; geile Dating-Seite</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2011/01/13/wie-versprochen-geile-dating-seite/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 02:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Mail erreichte mich eben in einem meiner Spam-Honeypots. Die offensichtlichen Unkenntlichmachungen sind natürlich von mir. Moin [Teil vor dem @-Zeichen der Empfänger-Adresse] ! Hier also nun, wie versprochen, der Link zu der geilen Dating-Seite: http://example.org/Yff Kannst mir ja dann berichten wann du dein erstes Date hast Ich hatte gestern Abend schon wieder ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Mail erreichte mich eben in einem meiner Spam-Honeypots. Die offensichtlichen Unkenntlichmachungen sind natürlich von mir.</p>
<blockquote><p>Moin [Teil vor dem @-Zeichen der Empfänger-Adresse] !</p>
<p>Hier also nun, wie versprochen, der Link zu der geilen Dating-Seite:</p>
<p>http://example.org/Yff</p>
<p>Kannst mir ja dann berichten wann du dein erstes Date hast <img src='http://www.trittbretttreter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich hatte<br />
gestern Abend schon wieder ein geiles Treffen. Ich sag dir, die Seite ist<br />
echt der Hammer. Endlich mal ein Dating-Portal wo man auch tatsächlich<br />
jemand kennenlernt.</p>
<p>Ganz liebe Grüße</p>
<p>Anja</p>
<p>P.S. Die Seite ist auch recht geil: http://example.org/Yfi</p></blockquote>
<p>Ich kenne irgendwie gerade keine Anja, die mir sowas versprochen hätte. Aber der eigentliche Scherz ist: Als Absender ist nicht die ganz lieb grüßende Anja in der Mail eingetragen, sondern&#8230; Florian.</p>
<p>Also, liebe Spamversender da draußen, wenn es wenigstens zwei Sekunden lang so aussehen soll, dass Anja mir diesen Link schickt, dann tragt doch wenigstens den Namen &#8220;Anja&#8221; als Absender ein und nicht &#8220;Florian&#8221;. Mann mann mann, so schwer ist das doch nun wirklich nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie war das doch gleich mit dem Verlinken?</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/11/08/wie-war-das-doch-gleich-mit-dem-verlinken/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[My Ass]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit hatte ich mich mal darüber ausgelassen, dass in einem Spiegel-Artikel keinerlei Links auf die Quellen gesetzt waren. Und dass das blöd ist, weil die Möglichkeit zum Setzen von Hyperlinks nunmal eines der ganz wesentlichen Merkmale des WWW ist. Wenn man also nun Links setzt, dann gibt es auch die Frage, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor längerer Zeit hatte ich mich mal darüber ausgelassen, dass in einem Spiegel-Artikel <a href="/2009/07/14/verlinken-was-ist-das-denn/">keinerlei Links auf die Quellen</a> gesetzt waren. Und dass das blöd ist, weil die Möglichkeit zum Setzen von Hyperlinks nunmal eines der ganz wesentlichen Merkmale des WWW ist.</p>
<p>Wenn man also nun Links setzt, dann gibt es auch die Frage, <em>wie</em> man das am besten tut. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, als ich auf tagesschau.de anlässlich eines <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/qantas146.html">Berichtes über einen A380-Triebswerksschaden</a> dann auch mal einen Blick in <a href="http://meta.tagesschau.de/id/42259/ich-sah-teile-aus-dem-fluegel-brechen">die Kommentare</a> warf. Denn ein paar Kommentatoren waren so freundlich, ihren Standpunkt durch Links auf passende Webseiten zu untermauern. Und so sehen die fraglichen Links aus:</p>
<ul>
<li>xxx.avherald.com</li>
<li>http://xxx.rolls-royce.com/deutschland/de/markets/civil/index.jsp</li>
</ul>
<p>Jetzt muss man kein Hellseher sein um zu erraten, dass die fraglichen xxx-Subdomains (jedenfalls im Moment) ungültig sind und ein reines Copy&amp;Paste der Adressen eben deshalb nicht funktioniert.</p>
<p>Die <a href="http://meta.tagesschau.de/user/register">Nutzungs-Richtlinien von meta.tagesschau.de</a> (Stand: 8. November 2010) helfen einem da weiter:</p>
<blockquote><p>6. Quellenangaben und Verlinkungen</p>
<p>Wenn Sie Zitate verwenden möchten, verweisen Sie bitte auf die Ursprungsquelle und erläutern Sie deren Bezug zum Thema. Dabei müssen Internetquellen, die auf ARD-externe Seiten verlinken, jedoch deaktiviert werden (z.B. mit xxx. anstatt www.)</p></blockquote>
<p>WTF? Die meinen das ernst. Das ist kein Programmierfehler, die User waren auch nicht zu doof, um eine simple http-Adresse einzutippen. Das ist Absicht seitens der ARD. Kann mir das mal einer erklären?</p>
<p>Ich meine, ich habe ja ein gewisses Verständnis dafür, wenn Anbieter von Webseiten die Besucher auf ihrer eigenen Seite halten wollen. Sollen sie also ihre Redakteure dazu erziehen, nur eigene Seiten zu verlinken (oder auch gar nicht zu verlinken). Aber dass den Kommentatoren untersagt wird, echte Links zu setzen, ist ja mal der Hammer.</p>
<h2>Randnotiz</h2>
<p>Eigentlich wollte ich gerade heise loben, weil die geradezu vorbildlich seit Jahren alle verfügbaren Quellen verlinken. So auch hier: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schaeubles-Spott-Auftritt-wird-zum-Youtube-Hit-1131807.html">Schäubles Spott-Auftritt wird zum Youtube-Hit</a>. Die Sache hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Der enthaltene Link führt zwar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7bcUzwYeXUk">zum passenden Video bei YouTube</a>, nimmt aber einen kleinen Umweg über http://dpaq.de/nJVyt. In den Kommentaren <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Heise-Warum-die-URL-Verkuerzung/forum-188758/msg-19402363/read/">erläutert</a> ein dpa-Redakteur:</p>
<blockquote><p>Der Bericht stammt (wie von heise.de angegeben) vom<br />
dpa-Korrespondenten André Stahl. Wir bei der Deutschen Presse-Agentur<br />
verwenden unseren eigenen URL-Verkürzer dpaq.de, um die Links sicher<br />
über verschiedene Redaktionssysteme und E-Mail-Clients hinweg<br />
transportieren zu können. Häufig werden lange Links falsch umbrochen<br />
und funktionieren dann nicht mehr. Weitere Gründe für den Einsatz von<br />
dpaq stehen hier:</p>
<p>http://www.dpaq.de/ueber_dpaq.htm</p></blockquote>
<p>Äh, wie? Weil zu viele DAUs kaputte Software einsetzen, brauchen die jetzt einen eigenen Link-Verkürzungsdienst? Nee, ne? Die Argumente gegen solche Dienste sind ja seit langem bekannt; wenn man nicht etwa durch die Nutzung eines Kurznachrichtendienstes geradezu gezwungen wird, Links zu verkürzen, dann sollte man meiner Meinung nach die Links auch so lassen, wie sie sind. Denn sagen wir so: <strong>Ich</strong> kann jedenfalls erstmal nicht erkennen, wohin mich der Link führen wird. Aber beim dpa-Dienst <a href="http://www.dpaq.de/ueber_dpaq.html">dpaq</a> muss man sich keine Gedanken machen:</p>
<blockquote><p>URL-Kürzer verstecken jedoch die eigentliche Internet-Adresse vor dem Anwender. Daher beinhaltet bei den bestehenden Systemen ein Klick auf eine Kurz-URL immer ein gewisses Risiko, da man nicht sehen kann, wohin diese Adresse eigentlich führt. Vor diesem Hintergrund wollen wir dpaq.de als Qualitäts-Service etablieren. Redakteure achten beim Anlegen der Kurz-URLs beispielsweise darauf, dass der Weiterleitungslink nicht zu einer bedenklichen Site führt.</p></blockquote>
<p>Achso, ja wenn die dpa-Redakteure drauf achten, dass die Links unbedenklich sind, na dann ist ja alles in Ordnung, dann kann man so einen URL-Verkürzer jetzt natürlich bedenkenlos nutzen. Hallo?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ermittlungsverfahren gegen Sie</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/10/15/ermittlungsverfahren-gegen-sie/</link>
		<comments>http://www.trittbretttreter.de/2010/10/15/ermittlungsverfahren-gegen-sie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 01:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hihihihihi, folgende Mail erreichte mich heute in einem meiner generell eher mit Spam beladenen Accounts: Guten Tag, in obiger Angelegenheit [Welche da wäre: "Ermittlungsverfahren gegen Sie"] zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Firma [Video Gedöns GmbH], [Adresse] an. Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk begangene Urheberrechtsverletzung an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hihihihihi, folgende Mail erreichte mich heute in einem meiner generell eher mit Spam beladenen Accounts:</p>
<blockquote><p>Guten Tag,</p>
<p>in obiger Angelegenheit [Welche da wäre: "Ermittlungsverfahren gegen Sie"] zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Firma [Video Gedöns GmbH], [Adresse] an.</p>
<p>Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.</p>
<p>Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit §§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.<br />
Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden.</p>
<p>Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige gegen Sie gestellt.</p>
<p>Aktenzeichen: [NNN] Js [NNN]/[NN] Sta [Ortsname]</p>
<p>Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 84.190.31.155</p>
<p>Ihre E-Mail Adresse: [foobar@example.org]</p>
<p>Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 13</p>
<p>Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 21</p>
<p>Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.<br />
Link: Urheberrecht: Magdeburger muss 3000 Euro Schadensersatz zahlen [Link entfernt]</p>
<p>Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:<br />
Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen, Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten aussergerichtlich zu loesen.<br />
Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 18.10.2010 sicher und unkompliziert mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.<br />
Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de<br />
Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende E-Mailadresse zahlung@[imitierte Domain eines echten Anwalts entfernt].info</p>
<p>Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!</p>
<p>Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben, wird der Schadensersatzanspruch offiziell aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.</p>
<p>Hochachtungsvoll,<br />
Rechtsanwalt [Foo Bar]</p></blockquote>
<p>Ich hoffe ja einfach mal, dass keiner von euch da draußen auf so einen offensichtlichen Schmarrn reinfällt.</p>
<p>Ein paar Anhaltspunkte:</p>
<ul>
<li>einem Anwalt, dem so viele Rechtschreibfehler unterlaufen, sollte man eh die Zulassung entziehen (ja, die Umlaute fehlen wirklich in der E-Mail, die ich empfangen habe)</li>
<li>die angegebene IP-Adresse gehört zu T-Online. Die Trefferchance steht damit natürlich echt gut. Ich habe diese konkrete Adresse aber in den vergangenen 13 Monaten nicht an meinen DSL-Anschluss zugewiesen gehabt (Ja: Genau wegen solcher Anschuldigungen führe ich eine sehr penible Liste meiner IP-Adressen.)</li>
<li>eine simple Google-Suche führt zu einer .de Domain, unter der ein Anwalt mit dem genannten Namen sich ausdrücklich von solchen Mails distanziert</li>
<li>zumindest in dem einen Fall, in dem ich eine Abmahnung wegen der Verletzung von Urheberrechten erhalten habe, wurde die Zahlung auf ein schnödes, normales Girokonto verlangt. Diese Ukash-Nummer ist ja so offensichtlich daneben, da muss man hoffentlich nichts weiter zu sagen</li>
<li>es wird ja nichtmal mit einem ordentlichen Streitwert gedroht. Das muss jetzt nicht wirklich was bedeuten, aber ein ordentlicher Abmahn-Anwalt wird ja wohl unter 25.000 Euro Streitwert gar nicht anfangen (und daraus dann X-Hundert Euro ableiten, die der Empfänger des  elektronischen Schriftstückes nun zahlen soll).</li>
<li>Achja&#8230; <em>welches Werk</em> soll ich eigentlicht getauscht haben? Das sollte ja nun schon in einem echten anwaltlichen Schrieb erwähnt werden&#8230;</li>
</ul>
<p>Also, falls irgendjemand von euch diesen oder ähnlichen Quatsch per E-Mail bekommt, ignoriert den Mist einfach. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Mail von einem echten Anwalt kommt (und entsprechend eine Reaktion erfordert), ist eine kurze Recherche im Netz meist schon ziemlich hilfreich.</p>
<p>Und im Zweifelsfall denke (hoffe) ich, dass ein seriöser Rechtsanwalt einem ganz leicht sagen kann, ob es sich um eine echte und &#8211; möglicherweise &#8211; berechtigte Forderung handelt oder um üble Abzocke.</p>
<p>Aber sagen wir so: Wenn es so offensichtlich gefaked ist wie in diesem Beispiel, kann man die E-Mail getrost ignorieren (oder darüber bloggen <img src='http://www.trittbretttreter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klebriges Zeug in Grönland</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/10/01/klebriges-zeug-in-groenland/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 13:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mangels Twitter-Account habe ich mich bisher nicht sonderlich für die zahlreichen Link-Verkürzungsdienste interessiert; von mir aus kann ein Link so lang sein, wie er will. Witzig fand ich nur den Namen von Googles Dienst, der jetzt selbstständig erreichbar ist: goo.gl. .gl ist bekanntlich die Top Level Domain von Grönland (okay&#8230; ich musste nachschlagen)  und &#8220;goo&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mangels Twitter-Account habe ich mich bisher nicht sonderlich für die zahlreichen Link-Verkürzungsdienste interessiert; von mir aus kann ein Link so lang sein, wie er will. Witzig fand ich nur den Namen von Googles Dienst, der jetzt selbstständig erreichbar ist: goo.gl.</p>
<p>.gl ist bekanntlich die Top Level Domain von Grönland (okay&#8230; ich musste nachschlagen)  und &#8220;goo&#8221; steht im Englischen etwa für &#8220;klebriges Zeug&#8221;, &#8220;Schmiere&#8221;. Dass für die Komplettierung des Firmennamens am Ende dann noch ein &#8220;e&#8221; fehlt, macht die Sache jetzt irgendwie auch nicht schlimmer.</p>
<p>(<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Linkverkuerzer-direkt-verwendbar-1099874.html">Gefunden bei heise</a>)</p>
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		<title>Gemeinsamkeiten von &#8220;Suchhilfen&#8221; und Access-Blocking</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 21:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[heise beschreibt auch für Leien gut verständlich, wie unter anderem T-Online und Kabel Deutschland das Domain Name System manipulieren, um ein wenig Traffic auf ihre &#8220;Suchhilfen&#8221; zu führen: DNS-Verbiegungen &#8211;  Wie Provider das Domain Name System manipulieren. Das Schöne daran: Technisch gesehen funktioniert das Access-Blocking, das vom Bundeskriminalamt gerade wieder im Kampf gegen Kinderpornographie gefordert wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heise beschreibt auch für Leien gut verständlich, wie unter anderem T-Online und Kabel Deutschland das Domain Name System manipulieren, um ein wenig Traffic auf ihre &#8220;Suchhilfen&#8221; zu führen: <a href="http://www.heise.de/netze/artikel/DNS-Verbiegungen-1025662.html">DNS-Verbiegungen &#8211;  Wie Provider das Domain Name System manipulieren</a>.</p>
<p>Das Schöne daran: Technisch gesehen funktioniert das Access-Blocking, das vom Bundeskriminalamt gerade wieder im Kampf gegen Kinderpornographie gefordert wird, fast genau so wie die DNS-Verbiegungen. Wobei zu erwähnen wäre, dass Access-Blocking auf DNS-Ebene die Mindestanforderung ist; andere Techniken wie die sogenannten Hybrid-Sperren funktionieren auf einer anderen Ebene. Beim Zugangserschwerungsgesetzt haben aber meines Wissens alle Zugangsanbieter ihre Sperren auf DNS-Ebene errichtet.</p>
<p>Einziger Unterschied zwischen DNS-Verbiegungen und Access-Blocking: während die DNS-Verbiegung die falschen Antworten nur dann liefert, wenn die korrekte Antwort &#8220;NXDomain&#8221; (Domain existiert nicht) gelautet hätte, wird die falsche Antwort im Fall des Access-Blocking bei allen gelisteten (tatsächlich existierenden) Domains geliefert.</p>
<p>Die Kritik des heise-Artikels greift fast bedingungslos auch im Fall des Access-Blocking. Was im Übrigen auch für die Umgehungsmöglichkeiten gilt. Aber solange nur ein harter Kern schwer (Pädo-) Krimineller versteht, was heise da schreibt, ist ja alles in Ordnung&#8230;</p>
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		<title>Nazi-Spam</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/07/22/nazi-spam/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 22:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Foobar]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kriege auf verschiedenen Accounts einiges an Spam. War früher mal mehr, aber gute Filter und ein paar andere Einstellungen haben das im Lauf der Zeit auf ein erträgliches Maß zurechtgerückt. Neben den üblichen Schwanzverlängerungs- und Potenzsteigerungsangeboten gibt es seit einigen Wochen immer mehr Warnungen vor Festivals und Aufmärschen der rechtsextremen Szene. Ist ja auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kriege auf verschiedenen Accounts einiges an Spam. War früher mal mehr, aber gute Filter und ein paar andere Einstellungen haben das im Lauf der Zeit auf ein erträgliches Maß zurechtgerückt.</p>
<p>Neben den üblichen Schwanzverlängerungs- und Potenzsteigerungsangeboten gibt es seit einigen Wochen immer mehr Warnungen vor Festivals und Aufmärschen der rechtsextremen Szene. Ist ja auch gut, da auf dem Laufenden zu sein, obwohl ich mich bei den angeblichen Antifa-Absendern genauso wenig angemeldet habe wie bei den beschriebenen anderen Angeboten.</p>
<p>Aber was ich von dieser Mail halten soll, weiß ich ja echt nicht&#8230; (Unkenntlichmachungen von mir):</p>
<blockquote><p>Heil Kameraden!</p>
<p>Ich bin Mitte letzten Jahres endlich aus dem Knast entlassen worden und<br />
endlich wieder zurück im Kampf um unser Vaterland.</p>
<p>Wenn ihr Bock auf ne Runde saufen habt, meldet euch einfach bei mir.</p>
<p>Meine Telefonnummer lautet: xxxxx-xxxxxxxx</p>
<p>Freu mich über euren Anruf.</p>
<p>Mit kameradschaftlichem Gruße</p>
<p>xxxxxxxx</p></blockquote>
<p>&#8216;Ne Runde mit meinem guten alten Kumpel saufen ist ja immer cool. Auch wenn ich seinen Namen noch nie gehört habe. Und mit &#8216;ner Nazi Socke will ich eigentlich auch nicht um unser Vaterland kämpfen. Aber da sein Mail-Server sich als aol.de ausgibt und eine IP-Adresse aus einem südkoreanischen Adresskreis hat, ist das wohl doch nur eine etwas schräge Masche. Oder vielleicht gehört die Mobilfunknummer, die in der Mail genannt ist, irgendeiner armen Sau, die sich jetzt von verärgerten Bürgern regelmäßig Beschimpfungen anhören darf.</p>
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		<title>Krankes Internet</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/07/06/krankes-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 01:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trittbretttreter.de/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[netzpolitik.org empfiehlt einen Beitrag vom Deutschland-Funk über das Thema Kinderpornographie im Internet. Grundsätzlich schließe ich mich der Empfehlung an, der Beitrag beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten und geht ausgewogen und vorurteilsfrei an diese sehr komplexe Thematik heran. Aber manchmal frage ich mich schon, wie unreflektiert bestimmte Behauptungen in den redaktionellen Teil solcher Beiträge übernommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/deutschlandfunk-krankes-internet/">netzpolitik.org empfiehlt</a> einen Beitrag vom Deutschland-Funk über das Thema <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1216929/">Kinderpornographie im Internet</a>. Grundsätzlich schließe ich mich der Empfehlung an, der Beitrag beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten und geht ausgewogen und vorurteilsfrei an diese sehr komplexe Thematik heran.</p>
<p>Aber manchmal frage ich mich schon, wie unreflektiert bestimmte Behauptungen in den redaktionellen Teil solcher Beiträge übernommen werden.</p>
<p>Im Aufmacher des Beitrags heißt es:</p>
<blockquote><p>Jeden Tag werden 200 neue Kinderpornografie-Bilder ins Internet gestellt. Mehr als 15 Millionen Abbildungen kursieren bereits im Netz.</p></blockquote>
<p>Das lässt natürlich nur zwei Schlüsse zu:</p>
<ul>
<li>A) Irgendwann in der Vergangenheit wurden große Mengen entsprechender Darstellungen ins Netz gekippt, danach ist dann die Upload-Rate ganz massiv auf nur 200 pro Tag eingebrochen</li>
</ul>
<p>ODER</p>
<ul>
<li>B) Der Upload entsprechender Darstellungen läuft seit etwas über 41000 Jahren</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Randominöser Klickstreckenersatz</title>
		<link>http://www.trittbretttreter.de/2010/06/11/klickstreckenersatz/</link>
		<comments>http://www.trittbretttreter.de/2010/06/11/klickstreckenersatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trittbretttreter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen zweifelhaften Qualitäten entwickelt sich der Webauftritt der Süddeutschen zu einem meiner Lieblingsziele. Seit kurzem nämlich entdecke ich dort immer wieder Verlinkungen, die keinen Sinn ergeben: irgendwelche Nomen sind in den Artikeln mit einem scheinbar zufälligen Link versehen, der dann zu einer Übersicht ähnlicher Beiträge führt. Aktuell bin ich in diesem Artikel drüber gestolpert: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinen zweifelhaften Qualitäten entwickelt sich der Webauftritt der Süddeutschen zu einem meiner Lieblingsziele. Seit kurzem nämlich entdecke ich dort immer wieder Verlinkungen, die keinen Sinn ergeben: irgendwelche Nomen sind in den Artikeln mit einem scheinbar zufälligen Link versehen, der dann zu einer Übersicht ähnlicher Beiträge führt. Aktuell bin ich in diesem Artikel drüber gestolpert: <a href="http://sueddeutsche.de/karriere/ungerechtes-arbeitsrecht-die-justiz-und-die-kleinen-leute-1.956442">Die Justiz und die kleinen Leute</a> (übrigens ansonsten sehr lesenswert; gefunden via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/10/links-517/">lawblog</a>). Insgesamt sind dort die folgenden Begriffe mit solchen Links versehen:</p>
<ul>
<li>Höhe</li>
<li>Euro</li>
<li>Arbeitsrecht</li>
<li>Kündigung</li>
<li>Milch</li>
<li>Beamte(n)</li>
<li>Richter</li>
<li>Emmely</li>
</ul>
<p>Dagegen sind ja sogar die hirnverbrannten und nicht gerade sachdienlichen Bilder-Klickstrecken noch sinnvoll &#8211; auf die man aber natürlich auch im genannten Artikel nicht verzichten muss&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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